Projektbeschreibung

Jede documenta will mehr sein als nur eine Ausstellung. Dieses „Mehr“ – politisch-gesellschaftliche Analysen und ästhetisch-konzeptionelle Impulse – wird vor jeder documenta sprachlich vorbereitet. So wird ein Fundament gelegt, das die Ausstellung trägt. Ein Team der Kasseler germanistischen Linguistik beleuchtet die kommunikativen Muster der d14 anhand von Analysen unterschiedlicher Texte.

Auf der Homepage sind Analysen zentraler Texte des Leitungsteams der documenta 14, weiterer Publikationen aus dem Umfeld der documenta, die Texte eines Pressekorpus und Tweets zu #documenta visuell aufbereitet. Die Texte und Analysen, darunter auch studentische Beiträge, werden in unregelmäßigen Abständen ergänzt.

Auf dem Campus der Universität Kassel (Holländischer Platz) wurden einzelne Ergebnisse der Analysen in den Abendstunden auf eine Großleinwand projiziert.

Viel Vergnügen bei der Lektüre!

Korpora

Das Projekt basiert auf Korpusmaterial unterschiedlicher Quellen/Textsorten. Neben Tweets werden auch Zeitungsartikel und Fachpublikationen gesammelt. Weiteres Korpusmaterial befindet sich aktuell in der Erschließung (geplant sind u. a. Webseiten und Blogs mit Bezug zur documenta). Dieses Material soll nach Projektende für Forschungs- und Lehrzwecke frei zur Verfügung gestellt werden. Bitte nutzen Sie unser Kontaktformular, falls Sie Interesse an einer Nutzung haben.

    • Zeitungs-/Fachartikel/Presse-Korpus
      14’769 Dokumente* / 9’084’269 Token / 2’233 Autoren / 151 Zeitungen
      Zeitraum (Stand 10.05.2018): 01.01.1995 bis 31.12.2017
    • Tweet-Korpus
      152’470 Tweets* / 2’222’255 Token / 26’107 Accounts
      Zeitraum (Stand 16.01.2018): 03.01.2010 bis 16.01.2018
      Aufzeichnungsbeginn: 01.01.2016 bis heute
      Tweets vor Aufzeichnungsbeginn durch Referenzierung ermittelt.
    • d14-Webkorpus
      Das Korpus befindet sich aktuell im Aufbau.
      Es basiert auf der Webseite www.documenta14.de

* Gezählt werden nur einmalige Dokumente/Tweets. Im Presse-Korpus entstehen Dubletten z. B. durch die Verbreitung von Agenturmeldungen. Re-Tweets, Zitate oder Antworten werden für die Twitter-Diskursanalyse ausgewertet aber nicht zur Textmenge gezählt.

Projektteam

  • Prof. Dr. Andreas Gardt (Projektleiter) – [Webseite]
  • Dr. des. Paul Reszke  (Projektkoordinator) – [Webseite]
  • Jan Oliver Rüdiger M.A. (Softwareentwicklung / IT-Berater) – [Webseite]

Student*innen / Seminararbeiten:

  • Nursan Celik
  • Christine Goldhofer
  • Stephanie Jänsch
  • Alexander Nolte
  • Judith Pabst
  • Hanna Poloschek
  • Sheyda Rahemi

Kontakt

Datenschutz

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